AOK-Ermittler entlarven Kassen-Betrug in Millionenhöhe

Im Kampf gegen Korruption im Gesundheitswesen haben die Ermittler der Krankenkasse AOK Hessen Betrugsfälle in Höhe von rund 2 Millionen Euro aufgedeckt. Das geht aus dem landesweiten Tätigkeitsbericht der AOK-Stelle zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen in Eschborn hervor, der sich auf die Jahre 2012/2013 bezieht. mehr zu den Betrugsfällen

Anwälte schalten Millionen-Kampagnen gegen Bayer

Amerikanische Anwälte geben Millionenbeträge für Werbung aus, um Klienten als Kläger gegen das Schlaganfallpräparat Xarelto aus dem Hause des Pharmakonzerns Bayer zu gewinnen. Das berichtet die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' (FAZ). Die FAZ beruft sich dabei auf Zahlen der Beratungsagentur Silverstein. mehr zur Anklage

Streit zwischen AOK Hessen und hessischen Apothekern

Im Streit zwischen der AOK Hessen und den hessischen Apothekern liegt nun das zweite Urteil eines hessischen Sozialgerichts vor. Hierbei geht es um die Frage, ob das freie Apothekenwahlrecht der Patienten durch die Exklusivverträge der AOK Hessen mit einigen Zytostatika herstellenden Apotheken, ausgehebelt wird. mehr zum Urteil

Zwangsabschlag: Schlechte Zahlungsmoral bleibt folgenlos

Spitzenverbände der Kassen und der Apothekerschaft haben sich längst zum Kassenabschlag verständigt. Dennoch müssen sich Richter mit der Materie befassen. Es geht um verspätete Rückzahlungen gesetzlicher Krankenkassen an Kollegen. GKVen müssen laut Sozialgericht Aachen nicht mit Konsequenzen rechnen. mehr zum Urteil

Arzttermine gegen Geld: Staatsanwaltschaft prüft weiter

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen eine Cottbuser Augenärztin ziehen sich in die Länge. Die Medizinerin hatte gesetzlich Krankenversicherten Privatsprechstunden angeboten. Der Fall werde weiter geprüft, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Näher wollte sie sich zum Stand der Untersuchungen nicht äußern. mehr zu den Ermittlungen

Hilfsmittel: High Noon in Hamburg

Nachdem die AOK Rheinland/Hamburg Verträge zu Hilfsmitteln gekündigt hat, herrscht Unsicherheit zur weiteren Versorgung gesetzlich Versicherter. Kassen und Apotheker hoffen jetzt auf neue Gespräche oder auf eine Klärung vor Gericht. mehr zu den Hilfsmitteln

Hebamme wegen Mordversuchen im Kreißsaal verhaftet

Eine Münchner Hebamme soll vier Frauen bei Kaiserschnitt-Geburten blutverdünnende Mittel gespritzt haben. Nur mit "notfallmedizinischen Maßnahmen" habe das Leben der Mütter gerettet werden können, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Frau wurde noch im Kreißsaal der Uniklinik Großhadern verhaftet. mehr zu den Mordversuchen

Unzulässige Gesundheitswerbung für Omega-3-Kapseln

Der Hersteller eines Nahrungsergänzungsmittels darf nicht damit werben, die im Produkt enthaltenen Omega-3-Fettsäuren förderten die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit von Kindern. Das hat das Landgericht Mainz nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) entschieden. mehr zum Urteil

Gericht erlaubt Cannabis-Produktion in eigener Wohnung

Fünf Schwerkranke wollen Cannabis zur schmerzlindernden Therapie in der eigenen Wohnung anbauen. Sie haben gegen ein Behördenverbot geklagt. Drei von ihnen sind erfolgreich. Der Kölner Verwaltungsrichter entscheidet nicht nur: Die zuständige Genehmigungsbehörde in Bonn muss ihre drei Fälle erneut prüfen. Sondern auch, dass das BfArM die Eigenproduktion in diesen Einzelfällen erlauben muss. mehr zum Urteil

Urteil: Asylbewerber müssen sich nicht privat krankenversichern

Asylbewerber müssen sich nicht privat krankenversichern, sobald sie Sozialhilfe bekommen. Vielmehr dürfen sie in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil entschieden hat. mehr zum Urteil

Überhöhte Prämien für das Werben neuer Mitglieder: Vorwürfe gegen BKK

Die BKK Mobil Oil hat nach Recherchen von NDR Info einer privaten Vermittlerfirma offenbar weit überhöhte Prämien für das Werben neuer Mitglieder gezahlt. Dem Bericht zufolge haben zwei ehemalige Vertriebspartner die BKK Mobil Oil auf Schadensersatz verklagt. mehr zum Vorwurf

EU verhängt Millionenstrafe gegen Pharmafirmen - Generika blockiert

Wegen der Blockade günstiger Alternativen zum blutdrucksenkenden Medikament Perindopril müssen der französische Pharmakonzern Servier und fünf weitere Firmen insgesamt 427,7 Millionen Euro Strafe zahlen. Die Unternehmen hätten den Preis für das Arzneimittel künstlich hoch gehalten, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. mehr zur Strafe
Donnerstag, 1. Januar 2015
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